PFE Cup 2017

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NordschleifenBoy
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PFE Cup 2017

Beitragvon NordschleifenBoy » Di 18. Apr 2017, 15:11

Wurde eigentlich schonmal darüber Diskutiert oder Entschieden welches Fahrzeug dieses Jahr zum Einsatz kommt?
Wünsche Vorschläge etc. ??????

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[PfE] Bugfixer
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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon [PfE] Bugfixer » So 23. Apr 2017, 15:42

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Vorgespräche geführt.
Ich möchte dem VMP jetzt nichts vorwegnehmen, deswegen noch keine
genauen Details an dieser Stelle.

Momentan laufen Testfahrten in der GT300 Klasse.
In dieser stehen als Base Model der Subaru BRZ GT300 und der Impreza GT300 zur Verfügung.
Beide haben eine ähnliche Leistung (518 zu 514 LP), der BRZ Heck - und der Impreza 4WD.

Folgende Testfahrten habe ich durchgeführt:

Reifenverschleiß Schnell
Bodenhaftung Realistisch
ABS 1
TC 0
Sturz auf 0 gestellt
Endgeschwindigkeit angepasst auf 230 km/h bei beiden
(Kommen beide in Suzuka Ende der Geraden auf 226 kurz vor Begrenzer)
ÖLWECHSEL + Verwindungssteifigkeit verbessern

Red Bull kurz:

Subaru Impreza GT300: 1:50.859
Subaru BRZ GT300: 1:51.186
Hier hat der Impreza einen Vorteil, besonders in der ersten Kurve.
Diese läst sich dank 4WD unbedenklich nehmen, mit dem BRZ ist
Vorsicht beim Gasgeben angesagt. Hier liegen bei mir die 2 Zehntel Unterschied.

Nürburgring GP/D

Subaru Impreza GT300: 1:29.485
Subaru BRZ GT300: 1:29.296
Impreza liegt extrem stabil, vor allem Vollgas über Curbs,
aber hat stärkeres Untersteuern. BRZ ein Hauch schneller,
aber will mit Bedacht gefahren werden.

Brand´s Hatch Indy

Subaru Impreza GT300: 0:45.470
Subaru BRZ GT300: 0:44.876
Der Impreza liegt wie immer rockstable, hat aber mit Untersteuern
stärker zu kämpfen als der BRZ. Der BRZ lässt sich
besser einlenken und hat mehr aerodynamischen Abtrieb
und liegt in Brand´s Hatch auch sehr sehr stabil.

Spa - Franchorchamps

Subaru Impreza GT300: 2:25.266
Subaru BRZ GT300: 2:25.715
Eau Rouge geht mit beiden voll :-)
Mit dem BRZ sind sicher noch ein paar Zehntel drin, aber das Bild ist
wie gewohnt: Der Impreza liegt sehr sicher wenn es über Curbs
oder Astroturf geht, auch in der letzten Kurve kann man bedenkenlos
voll auf´s Gas gehen. Er untersteuert ein wenig mehr in der Kurve, beim
rausbeschleunigen hat er dann aber wieder mehr Grip.
Mit dem BRZ braucht es etwas mehr Feingefühl wenn man die Limits
der Strecke auslotet und auch in der letzten Kurve muss man
deutlich vorsichtiger sein. Der Impreza ermöglich schneller stabile
Rundenzeiten, der BRZ braucht bisser mehr Übung.
4,5 Zehntel auf einer über 2 Minutenrunde ist aber auch nicht die Welt.
Aber diesmal kleiner Vorteil Impreza.

Suzuka Ost:

Impreza GT300: 0:48.881
Subaru BRZ GT300: 0:48.603

Hier kleiner Vorteil für den BRZ. Er liegt bei höheren Kurvengeschwindigkeiten
ruhiger und präziser, die Vorteile des Impreza kommen hier nicht zum tragen,
da es keine kritische Stelle gibt. Unter Umständen müsste man die Bremsen
beim Impreza standardmässig bisserl nach vorne stellen, er ist nervös mit
dem Heck in Kurve 1. Andererseits hat er auf anderen Strecken (Siehe RBR)
auch deutliche Vorteile. Ich denke mit angepasster Bremse sind beide hier
ziemlich gleich schnell.

Bisheriger Eindruck:

Impreza:
-narrensicher zu fahren
- schnell konstante Rundenzeiten
-dafür nicht ganz so agil

BRZ:
- Braucht einen vorsichtigeren Gasfuß
- lässt sich präziser und agiler fahren
- braucht mehr Übung um sehr konstante Rundenzeiten zu fahren

Weitere Test´s auch auf anderen Strecken sind erwünscht!
Setupseitig plädiere ich für minimale Einstellungsmöglichkeiten um für alle
Fahrer die Chancengleichheit zu verbessern. (Stichwort Trainingszeit).

Mein Vorschlag wäre:
Nur Endgeschwindigkeit, Flügel, Reifen und Bremsbalance einstellbar. (Sturz auf 0.)

Je nach dem was die Tests noch ergeben, vom augenblicklichen Wissensstand
würde ich dem Impreza noch bisserl mehr Power geben. Er liegt bei niedrigen
Geschwindigkeiten und bei rutschigem oder holprigem Untergrund absolut
stabil, was ihn auf die Distanz sehr sicher und konstant macht, aber ein guter
Fahrer ist mit dem BRZ in der Regel schneller.

Wenn ihr testet, bitte zur Vergleichbarkeit meine Einstellungen berücksichtigen!

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DaBatsch
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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon DaBatsch » Mo 24. Apr 2017, 16:36

Vielen Dank für die viele Test-Mühe!
Hyrulebedingt komme ich gerade nicht auf den Asphalt, ich gelobige Besserung, zumal wie jedes Jahr Mitte Mai die ersten offiziellen Testrennen angedacht sind.
Die von Bugfixer angesprochenen Details folgen in Kürze - versprochen!

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DaBatsch
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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon DaBatsch » Mo 24. Apr 2017, 17:31

Ging dann doch schneller, als erwartet (Duschen nach der Arbeit wird völlig überschätzt;)

9 Rennsonntage á 2 Rennen
Wie immer mit längerer Sommerpause, Saisonstart Anfang Juni, Saisonende November
Keine Shorttracks, min. ein Stadtkurs

Ein Rennsonntag sieht folgendermaßen aus:
Kein Qualifying! Wie ich finde eine geniale Idee von Bugfixer: Startaufstellung Rennen 1 ist jeweils die umgekehrte Tabelle (im allerersten Rennen die Tabelle von letztem Jahr)

Rennen 1: Sprintrennen, gleichzeitig Qualifying fürs Hauptrennen (Rennergebnis; nicht Rundenzeit). Renndistanz t.b.d., das vMp plädiert für maximal 3 Rennrunden! Kein Boxenstopp, kein Schnickschnack, fairer(!) Lackaustausch ist hier geduldet.
Punktvergabe: 3-2-1

Rennen 2: Hauptrennen, Startaufstellung Zieleinlauf aus Rennen 1
Renndistanz t.b.d., das vMp plädiert für 50 – 60 Minuten Rennlänge. Boxenstopp-Pflicht, Reifenmischungswechsel-Pflicht, Lackaustausch ist hier Sache der Stewards (!;)
Punktvergabe: 10-8-6-5-4-3-2-1
t.b.d.: EINEN Extrapunkt für die schnellste Rennrunde im Hauptrennen.

Die Kilogrammvergabe bleibt wie gehabt, jeder startet am Rennsonntag 1 Rennen 1 mit 100kg Zusatzgewicht.
Entscheidend für die Kilogramm ist immer nur das Hauptrennen, d.h. nach dem Sprintrennen gibt es kein Kilo +/- Stress, immer nur zum folgenden Rennsonntag.

Und: Markenpokal! Zwei Autos, zwei Teams.
Punktvergabe = Fahrerpunkte gehen direkt in die Teampunktetabelle.

Das vMp wird für die kommende Saison nur EINEN Thread eröffnen, alles kommt dann in diesen Thread – ich fand´s zu viel Aufwand. Die Tabelle wird dann in diesem immer aktuallisiert.

Die Rennstreckenauswahl folgt auch in Kürze (Vorschläge sind jeder Zeit willkommen)
Gesetzt ist auf jeden Fall "Apricot Hill Raceway" für den ersten Testsonntag.

Hab ichs schon erwähnt?: gelb ist schnell;)

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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon NordschleifenBoy » Di 25. Apr 2017, 13:41

Sprintrennen und dann noch mit Punkte?? Halt ich persönlich für Schwachsinn, das schauspiel kenn ich und gibt nur Ärger!!!
Die Regel mit dem bmw vor 2 jahren fand ich gut. Quali gehört zum rennsport dazu und danach ein schönes rennen wo der tank auch definitiv leer werden sollte das man ev. Mit seinem sprit/reifen etwas haushalten muss. Ist jetzt meine Meinung.
Ich bin auch absolut dagegen das Brands Hatch in den Kalender kommt!!!!! :-)
Punktemässig würde ich auch in 1 Schritte machen, Grund ist folgender! Wenn ein fahrer theoretisch 3 rennen gewinnt bekommt er pro Sieg ja schon mehr punktevorsprung auf den 2 platzierten. Spannender ist es wenn in 1 er Schritten punkte verteilt. So kann der führende bei 1 verkorksten rennen mal auch aufgeholt werden.

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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon NordschleifenBoy » Di 25. Apr 2017, 14:51

Also den Subaru BRZ finde ich Persönlich schon richtig Porno! Deine Zeiten sind etwas schneller als meine aber zum fahren und eine grobe Messlatte würde ich sagen super! Endgeschwindigkeit darf man aber nachher selbst verstellen hoffe ich? ;-)

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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon [PfE] Bugfixer » Di 25. Apr 2017, 17:59

Heyho! Mein Vorschlag wäre dass die Endgeschwindigkeit und die Flügel eingestellt werden können.
TC 0 und ABS 1. Sturz würde ich aufgrund des Sturz - Bugs bei allen auf o stellen.

Zum Qualirennen würde ich desweiteren vorschlagen, dass hier genauso die Verhaltensregeln
gelten wie im Hauptrennen. Ich glaube übermäßige Härte hier könnte zu großem Frust führen,
vor allem wenn die Fahrer, die wegen ihres hinteren Tabellenplatzes nun vorne stehen, unsanft
von den Schnelleren von hinten abserviert werden. Und dass das im Rahmen von GT5 absolut
geht wissen wir ja... sich brutal innen rein drücken weil man selbst dabei kein Risiko geht.
(weil es keinen Schaden am Auto gibt und diese auch zu stabil liegen um als Drücker selbst
abzufliegen).Ich würde die gleichen Maßstäbe anlegen wie im Hauptrennen. Sonst ist das
für mich ein Freibrief. Und das gibt imho Tränen am Ende. Muss nicht sein und dass man
auch fair und hart fahren kann wissen wir auch. Grad die Schnelleren müssen dann halt
zeigen dass sie auch überholen können :-).
Ansonsten ist es ja auch in der Motorsportwelt nicht unbekannt, dass ein Qualifikationsrennen
gefahren wird. Das Thema ob dafür Punkte vergeben werden sollen können wir von meiner
Seite aus gerne noch einmal diskutieren. Ich persönlich finde es nicht schlecht, denn so kann
jemand der von vorne starten darf im Qualirennen auch noch den ein oder anderen Punkt
abgreifen während sich die Tabellenführer im Hinterfeld miteinander balgen.

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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon NordschleifenBoy » Mi 26. Apr 2017, 12:05

Ich hab das mal im Rennsport mitgemacht als ich in Frankreich noch Rennen gefahren bin, da gab es vor den beiden Hauptrennen ein Quali Rennen mit Punkten, das hat mich so was von genervt da man sich nicht nur auf sein eigentliches Rennen konzentriert sondern vorher weis jetzt geht's um was.
Aus meiner Sicht, richte ich immer den Focus auf die Rennläufe, wenn es in der Quali nicht läuft, shit happens aber ich weis jetzt schon das die übereifrigkeit kommt und es dann zu Unmut kommt. Der ein oder Andere hat dann schon vor dem Start ins Rennen scheiß Laune :-) Namen nenne ich jetzt keine.
Ansonsten bin ich deiner Meinung, in Spa mit V MAX 230 verhungerst du ja auf der Geraden :-)
Sturz 0 ist das am beste Funktionierenste das Stimmt. Obwohl ich echt gern in Spa fahre fehlen mir mit deinen Einstellungen 4 Sec. Da muss Papa noch etwas nachlegen.

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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon [PfE] Bugfixer » So 30. Apr 2017, 10:04

Am gestrigen Spätsamstagabend wurden weitere Evaluationsfahrten durchgeführt.
Aufgrund des breiten Angebotes an GT300 (Base Modells) von ganzen 5 Fahrzeugen
war der Testaufwand enorm und kostspielig.

Die vorläufigen Ergebnisse und Erkenntnisse sind wie folgt:

Der BRZ (GT300 2012) ist definitiv das schnellste Fahrzeug.
Der Lexus (GT300 2008) hat nur einen Saugmotor und
fährt sich in der Standardabstimmung sehr zickig und
ist dem Impreza (GT300 2008) spürbar unterlegen.)
Der Mazda RX7 (GT300 2006) fährt sich wie eine Mischung
aus Impreza und BRZ (bestofbothworlds).

Letzter Stand, als ich ins Bett bin, war:
(Alle mit +100kg)

Subara BRZ GT300 (2012) 506 LP (Über Leistung angepasst)
Subaru Impreza GT300 (2008) 506 LP
Mazda RX7 GT300 (2006) 504 LP

Lexus: unberechenbares Fahrverhalten auf der Hinterachse
wenn gedrosselter Turbo eingebaut ist, mit Standard Saugmotor
definitiv zu langsam)

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Re: PFE Cup 2017

Beitragvon Heavy » Di 2. Mai 2017, 12:32

Sodele.
Ich mecht nur kurz anmerken dass die Tests meinerseits noch erfolgen da mein GT6 noch beim Danni weilt.

Anhand der hervorragenden Berichte und Tests Von Stefan (Merci nomol ;-) ) liegt meine Tendenz beim BRZ. Hat jetzt weniger mit der Schnelligkeit zu tun, sondern eher was damit, dass ich mehr auf nicht so einfach zu fahrende Kisten stehe. Allradler tendieren halt dazu, "wie auf Schienen" zu agieren. Hat einfach was, wenn das Auto ab und zu auch mal zickt, wenn man auf den Pinsel dappt.... ;-))

Was das Qualifying-Szenario angeht, hab ich noch keine Voting parat. Isch überlege noch......
Gib gut und reichlich.


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